Menja Stevenson cv arbeiten kontakt links aktuell

In meinen Arbeiten – Fotografien, Performances, Objekten und Videos – nutze ich den mentalen und realen Raum für Inszenierungen und lote den Grad unseres medialen Lebens aus.
Zeit und Wahrnehmung, Zufall, Augenblick und Überraschung sowie der Ort oder der Unort selbst, an denen ich in Aktion trete, sind die wesentlichen Komponenten meiner Inszenierungen.
Meine Arbeiten pendeln zwischen verschiedenen Arten der Betrachtung und Wahrnehmung, sowohl inhaltlich, gedanklich oder real physisch. Dabei verwische ich die Grenzen von Realitätsebenen durch das Setzen und Benutzen von Irritationen, der Hinterfragung unserer Sehgewohnheiten und das Signalisieren und Betonen von Zwischenräumen.
Ich setze Medien ein, um die damit einhergehenden Fragen nach der Wirklichkeit und der Fiktion stellen zu können. Eine Inszenierung bedeutet für mich Mehrdimensionalität. Die Vermischung künstlerischer Disziplinen ist wesentlich für meine Arbeitsweise. Mich interessiert der öffentliche Raum, der künstliche Raum des Theaters (black box), wie der künstliche Raum des Museums oder einer Galerie (white cube) und oder der Raum im Film oder eines  Videos.Ich agiere zwischen den Räumen, den Disziplinen um zu einem Gesamten zu kommen. Mit mir, mit Darstellern oder einfach nur Dingen und Material. Die Fragen nach dem Immerwährenden, dem Ewigen, setze ich in Gegensatz zur Frage des Augenblicks.

 

In der Echtzeit bleiben
© 2013 Kai Bauer

Im TEXTEM VERLAG erschienen: "Das Schrimmen von Tink", der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Galerie der Stadt Backnang (November 2011-Februar 2012)